Israel als multikulturelle Gesellschaft

Hervorgehoben

Vortrag und Diskussion mit Oliver Vrankovic

Unterschiedliche Kulturen und Mentalitäten treffen in Israel auf engstem Raum aufeinander, wie in kaum einem anderen Land. Oft wird die Idee vom jüdischen Staat als Vorwand missbraucht, um diesen multikulturellen und multiethnischen Character der israelischen Gesellschaft zu verschleiern. Dabei treffen in Israel nicht nur Juden auf Muslime, sondern auch Europäer auf Orientalen, Äthiopier auf Amerikaner und Religiöse auf Säkulare, um nur einige der vielen Gruppieren zu nennen, welche das Wesen der israelischen Gesellschaft bestimmen oder eben auch immer wieder in Frage stellen. Der deutsch-israelische Blogger Oliver Vrankovic beleuchtet diesen vielschichtigen Charakter des jüdischen Staates, indem er von seinen Erfahrungen an Orten berichtet, die sonst eher selten im Fokus der medialen Berichterstattung stehen: Krankenhäuser, Fußballstadien, soziale Brennpunktviertel im Großraum Tel Aviv, Pflegeheime, aber auch landwirtschaftliche Siedlungen im Norden des Landes.

24. Oktober 2019, 19 Uhr
Saal der Freien Christengemeinde: „Hoffnung Für Alle“
Lothringerstr. 21, Aachen
Veranstalter: DIG Aachen e. V. Eintritt frei

Zum Referenten:

Oliver Vrankovic schreibt regelmäßig für die Jungle World, die Jüdische Allgemeine und andere Medien und arbeitet als Pflegehelfer in einem israelischen Altenheim.

Folgender Artikel bietet einen kleinen Vorgeschmack auf den Vortrag:
https://jungle.world/artikel/2018/19/das-gegenteil-von-projektion

Hier geht es zum Blog von Oliver Vrankovic:
http://www.derkichererbsenblog.com/

Erklärung

Hervorgehoben

Am Dienstag, 28. Mai 2019 kam der Autor und Journalist Alex Feuerherdt zu uns nach Aachen und hielt einen sehr gelungenen Vortrag zum Thema „Mythos ‚Nakba‘ – Die Entstehung Israels und die Vertreibung der Juden aus den arabischen Staaten“. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. dankt Herrn Feuerherdt für sein spannendes, sachliches, wissenschaftlich fundiertes und ausgewogenes Referat. Wir freuen uns über die vielen Zuhörer, die an der Veranstaltung teilgenommen haben, und über deren Resonanz. Dazu rechnen wir ausdrücklich auch jene Zuhörer, die dem Vortrag von Herrn Feuerherdt kritisch gegenüberstanden und die Diskussion im Anschluss an den Vortrag nutzten, um kritische Fragen zu stellen und kritische Kommentare zu äußern. Wir danken Herrn Feuerherdt, dass er auch auf diese kritischen Beiträge sachlich und ausführlich geantwortet hat. Kein Verständnis haben wir hingegen für das Verhalten des Vertreters unseres Mitveranstalters, der Aachener Volkshochschule, der den Vortrag als unsachlich, einseitig und unwissenschaftlich darstellte. Besonders befremdlich finden wir das, da diese Kritik zuvor vor allem von anwesenden Sympathisanten der antisemitischen BDS-Bewegung geäußert wurde. In diesem Zusammenhang fordern wir alle politischen und gesellschaftlichen Akteure vor Ort auf, dem gemeinsamen Bundestagsbeschluss von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis90/Die Grünen zu folgen und der antisemitische BDS-Bewegung entschlossen entgegenzutreten.

Human Rights Watch streicht Israel von der Landkarte

Von Stefan Frank Die Menschenrechtsorganisation beklagt die Diskriminierung und Verfolgung von Homosexuelle und LGBT-Personen im Nahen Osten und „vergisst“ dabei einen Staat: wenig überraschend ist es der jüdische […] Link zum Beitrag: https://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/human-rights-watch-streicht-israel-von-der-landkarte/

Die Synagogen-Gemeinde präsentiert eine Ausstellung über Israel 1948

»Unser Schicksal liegt nun in den Händen der Verteidigungskräfte«, sagte David Ben Gurion am 14. Mai 1948 anlässlich der Staatsgründung Israels. Ob er ahnte, wie schnell seine Worte Realität würden? Bereits am 15. Mai wurde Israel von fünf arabischen Armeen angegriffen. Dabei hatte der arabisch-jüdische Krieg eigentlich bereits vor der Staatsgründung begonnen und wurde danach weitergeführt. Kaum jemand hielt es für möglich, dass der junge Staat Israel das überstehen und 1949 Waffenstillstandsabkommen unterzeichnen können würde. »Wer in Israel nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist«, fasste David Ben Gurion die Dramatik der Ereignisse zusammen.

https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/geburt-des-juedischen-staates/

Zynische Instrumentalisierung des Anschlags von Halle zur Marginalisierung und Legitimierung von Judenhass

Leserbrief der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Aachen e.V. zum Kommentar „Notorisch unterschätzt“ von Joachim Zinsen, in der Aachener Nachrichten/ Aachener Zeitung vom 11. Oktober 2019.

Diesen Leserbrief hat der Zeitungsverlag Aachen nicht veröffentlicht!

„Immer häufiger wurde Antisemitismus auch Kritikern der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern unterstellt“, schreibt Joachim Zinsen ausgerechnet in einem Kommentar der AN/AZ vom 11.Oktober 2019 zum Anschlag auf die Synagoge von Halle. Diese Behauptung ist nicht nur falsch, sondern selbst antisemitisch, weil sie darauf abzielt, israel-bezogenen Judenhass als legitime Kritik an israelischer Politik zu verzerren und damit zu legitimieren. Israel-bezogener Judenhass, also die Projektion klassischer, zum Teil jahrhunderte-alter anti-jüdischer Stereotypen auf den jüdischen Staat ist von der empirischen Forschung als eine der am weitesten verbreiteten und einflussreichsten Formen des heutigen Antisemitismus nachgewiesen und wird von dieser auch konzeptuell deutlich von bloßer Kritik am Staat Israel unterschieden. Er ist sowohl in linken und muslimischen wie auch in rechten und deutsch-nationalen Kreisen verbreitet. Der Attentäter von Halle selbst benutzte das Idiom „Zionistisch okkupierte Regierung“, ein gängiges Codewort unter rechten Rassisten für die antisemitische Idee einer zionistischen Weltverschwörung und der Fremdbestimmung anderer Staaten durch Israel. Die international anerkannte und auch vom deutschen Bundestag ratifizierte Antisemitismusdefinition der IHRA (International Holocaust Remembrance Alliance) erwähnt den israel-bezogenen Antisemitismus ausdrücklich. Für die Behauptung, dass der Antisemitismusvorwurf missbraucht würde, um Kritik am Staat Israel abzuwenden, kennt die empirische Forschung hingegen keine Belege. Trotzdem wird diese Unterstellung immer wieder ins Feld geführt, um der Idee von einem angeblichen Verbot der Kritik am Staate Israel und dem antisemitischen Topos der jüdischen Meinungskontrolle Vorschub zu leisten. Weiterhin führt Herr Zinsen den Anschlag von Halle als vermeintlichen Beweis dafür ins Feld, dass Antisemitismus ausschließlich von rechts komme und es ein Fehler sei, den Antisemitismus auch in Milieus zu verorten, die migrantisch und muslimischen geprägt sind. Zinsen wörtlich: „Verortet wurde er [der Antisemitismus] vornehmlich bei Zuwanderern und Muslimen. Immer häufiger wurde Antisemitismus auch Kritikern der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern unterstellt (…) Halle hat nun in schrecklicher Weise deutlich gemacht: Die tödliche Gefahr für jüdisches Leben in Deutschland kommt nach wie vor von rechts“. Dabei hat es nur weniger Tage vor dem Anschlag von Halle ein Attentat auf die jüdische Gemeinde von Berlin gegeben, das von einem 23jährigen Syrer ausgeführt wurde, der „Allah-Akbar“ und „Fuck Israel“ rief, während er zur – zum Glück vereitelten –Tat schritt.  Dass das Blutbad von Halle auf das Konto eines deutschen Rechtsextremisten geht, ist unbestritten. Dass man diesem Rechtsextremismus ernst nehmen und ihm entschlossen entgegentreten muss, ebenso. Den Anschlag eines Rechtsextremisten dafür zu missbrauchen, andere Formen des Antisemitismus zu marginalisieren und gar zu legitimieren, ist eine Verhöhnung der Opfer von Halle und all jener die der Attentäter ins Visiergenommen hatte.     

Mächtiger Republikaner-Chef verurteilt Trumps Kurs in Syrien scharf

Die Kritik aus den eigenen Reihen war zuletzt deutlich – doch so schonungslos rechnete noch kein Top-Republikaner mit Donald Trump ab. Mitch McConnell bezeichnete dessen Syrien-Politik als „strategischen Alptraum“.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/mitch-mcconnell-republikaner-chef-verurteilt-trumps-kurs-in-syrien-scharf-a-1292320.html

Wussten Sie, dass …

  • die Türkei weniger exportiert als etwa die Tschech. Republik, Österreich oder Vietnam?
  • der erste [vermeintliche] Medien-Nahost-Experte Gerhard Konzelmann [ARD] auch eine Oper geschrieben und zur Aufführung gebracht hat?
  • das Türkische erst seit Atatürks Schriftreform 1928 mit lateinischen Buchstaben geschrieben wird?
  • die führende Exportnation der arabischen Welt, die VAE, weniger ausführt als Belgien, Kanada oder Mexiko?
  • die [ägyptischen] Mamluken 1260 die Mongolen bei Ain Dschalut[Palästina] schlugen und deren Westvorstoss [südliche Variante] damit endgültig stoppten?
  • der Stifter des Islam, der Prophet Muhammad, den Abessiniern positiv gegenüber stand [vielleicht auch, weil sie frühe Anhänger des Islam, die ans Horn von Afrika geflohen waren, gut behandelt hatten- sogen. „Erste Hidschra“]?
  • europäische Staaten bis ins 19. Jahrhundert Zahlungen an die nordafrikanischen ‚Barbareskenstaaten‘ [Seeräuber] leisteten, um Schiffe unter ihrer Flagge zu schützen ?
  • der durch die ukrainische Revolution auch bei uns bekannt gewordene begriff ‚Maidan‘ aus dem Arabischen stammt und einfach ‚Platz‘ bedeutet?
  • dass Didi Hallervorden in seinen frühen Liedern der muslimischen Frau [neudeutsch anbiedernd ‚Muslima‘] nicht die erforderliche politische Korrektheit entgegenbrachte? [Ich fordere Boykott des Schlossparktheaters in Steglitz!]    https://www.youtube.com/watch?v=_cND9AyoVhM
  • S. Haug, K.Brettfeld/P. Wetzels, W. Frindte u.a. im Regierungsauftrag Studien durchführten zu Verhalten und Einstellungen von Muslimen in Deutschland [die von der ideologischen Islamophilie ignoriert bzw. verdrängt, aber in meinem aktuellen Buch aufgearbeitet werden]?https://www.iablis.de/iablis/buecher/486-alfred-schlicht-gehoert-der-islam-zu-deutschland

Alfred Schlicht: Gehört der Islam zu Deutschland?

Anmerkungen zu einem schwierigen Verhältnis Gottes Wort, also die Aussagen des Korans, das islamische Recht in Theorie und Praxis sowie 1400 Jahre islamischer Geschichte – auf dieser Grundlage ist die Kompatibilität des Islam mit modernen westlichen Gesellschaften im allgemeinen und mit dem demokratischen Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland im besonderen zu beurteilen.

www.iablis.de

Amnesty International dämonisiert wieder einmal Israel

Amnesty International dämonisiert wieder einmal Israel (Teil 2) Von Stefan Frank Nicht nur in Berichten dämonisiert Amnesty International den jüdischen Staat, indem es ihn einseitig an den Pranger stellt. Auch ganz praktisch betreibt die Organisation Agitprop gegen Israel […] Link zum Beitrag: https://www.mena-watch.com/mena-analysen-beitraege/amnesty-international-daemonisiert-wieder-einmal-israel-teil-2/