Kurden und Israel: Verbündete im Kampf für Demokratie im Nahen Osten?

Hervorgehoben

Bedeutung und Perspektive einer strategischen Partnerschaft zweier Völker im Nahen Osten

Vortrag und Diskussion

Die kurdischen Gebiete im Norden Syriens galten neben Israel als Bastion der Demokratie im weitgehend autokratischen Nahen Osten. Nun stehen sie unter Beschuss arabischer Milzen und der Türkei. Letztere hat sich seit der Machtergreifung Erdogans von einem der engsten militärischen Verbündeten Israels zu einem seiner ärgsten Widersacher entwickelt. Was bedeutet das alles für das kurdisch-israelische Verhältnis? Welche gemeinsamen strategischen Interessen haben Kurden und Israelis? Können die beiden Gruppen eine Allianz bilden, die dazu beiträgt, dass der Nahe Osten demokratischer wird? Und welchen Beitrag könnten Israel und Deutschland leisten, um die Situation in den kurdischen Gebieten Nordsyriens zu stabilisieren? Zu diesen Fragen erwarten wir ein spannendes Referat von Cahit Basar dem Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschlands.

Do., 09.01.2020, 19:00 – 20:30 Uhr

Saal der Freien Christengemeinde: „Hoffnung Für Alle“
Lothringerstr. 21, Aachen

Veranstalter: DIG Aachen e. V. Eintritt frei

Erklärung

Hervorgehoben

Am Dienstag, 28. Mai 2019 kam der Autor und Journalist Alex Feuerherdt zu uns nach Aachen und hielt einen sehr gelungenen Vortrag zum Thema „Mythos ‚Nakba‘ – Die Entstehung Israels und die Vertreibung der Juden aus den arabischen Staaten“. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen e.V. dankt Herrn Feuerherdt für sein spannendes, sachliches, wissenschaftlich fundiertes und ausgewogenes Referat. Wir freuen uns über die vielen Zuhörer, die an der Veranstaltung teilgenommen haben, und über deren Resonanz. Dazu rechnen wir ausdrücklich auch jene Zuhörer, die dem Vortrag von Herrn Feuerherdt kritisch gegenüberstanden und die Diskussion im Anschluss an den Vortrag nutzten, um kritische Fragen zu stellen und kritische Kommentare zu äußern. Wir danken Herrn Feuerherdt, dass er auch auf diese kritischen Beiträge sachlich und ausführlich geantwortet hat. Kein Verständnis haben wir hingegen für das Verhalten des Vertreters unseres Mitveranstalters, der Aachener Volkshochschule, der den Vortrag als unsachlich, einseitig und unwissenschaftlich darstellte. Besonders befremdlich finden wir das, da diese Kritik zuvor vor allem von anwesenden Sympathisanten der antisemitischen BDS-Bewegung geäußert wurde. In diesem Zusammenhang fordern wir alle politischen und gesellschaftlichen Akteure vor Ort auf, dem gemeinsamen Bundestagsbeschluss von CDU/CSU, SPD, FDP und Bündnis90/Die Grünen zu folgen und der antisemitische BDS-Bewegung entschlossen entgegenzutreten.

USA sollen versucht haben, weiteren hochrangigen iranischen Militär zu töten

Der Versuch schlug fehl: Das US-Militär wollte Medienberichten zufolge in der Nacht der Soleimani-Tötung einen weiteren Quds-Befehlshaber ausschalten.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/iran-krise-usa-sollen-versucht-haben-weiteren-iranischen-befehlshaber-zu-toeten-a-6bd03892-952c-4d5f-996b-7f8a2e820e02

Und plötzlich öffnet der Imam die Tür

Eine Moscheegemeinde in Berlin kündigt eine Gedenkfeier für den getöteten iranischen General Soleimani an. Doch die Gemeinde scheint unwillkommene Besucher austricksen zu wollen – und lockt sie an den falschen Ort. Eine Videoreportage (5 Minuten 50).

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus204902798/Trauerfeier-fuer-Soleimani-in-Berlin-Und-ploetzlich-oeffnet-der-Imam-die-Tuer.html

USA fliegen Vergeltungsangriffe im Irak und in Syrien

Zuletzt starb ein US-Bürger bei einem Raketenangriff im Irak. Washington gibt der von Iran unterstützten Hisbollah die Schuld – und ließ nun heftige Attacken auf syrische und irakische Ziele fliegen.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-fliegen-vergeltungsangriffe-gegen-hisbollah-miliz-im-irak-und-in-syrien-a-1303085.html

Labour-Chef Corbyn und Anschlag von Halle führen Liste antisemitischer Vorfälle an

Das Simon-Wiesenthal-Zentrum wertet Labours Antisemitismusproblem als schlimmsten Vorfall des Jahres. Auch der deutsche Uno-Botschafter landete auf der Liste – das Auswärtige Amt protestierte dagegen.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/jeremy-corbyn-halle-wiesenthal-zentrum-veroeffentlicht-antisemitismus-liste-a-1301870.html

Bericht von der Berliner Anti-Israel Konferenz

Auf der „Konferenz der Palästinenser in Europa“ wünscht man sich einen Nahen Osten ohne einen jüdischen Staat. Am vergangenen Samstag versammelten sich auf der Veranstaltung im Berliner Stadtteil Moabit Vertreter Hamas-naher Gruppen. Auch der Verleger Abraham Melzer und der Rechtsanwalt Eberhard Schultz waren mit von der Partie und befeuerten die Versammlung mit anti-israelischer Hetze.

Hier ist mein Bericht über die Konferenz in der aktuellen Ausgabe der Jungle World:

https://jungle.world/artikel/2019/50/antisemitismus-im-hochzeitssaal

Mit freundlichen Grüßen

Marc Neugröschel